Familientreffen vom Haus Tusburch

Ich war sooooo gespannt! Was ist aus den puscheligen Fellnasen geworden? Einige sehe ich öfter, andere kaum noch. Deswegen freue ich mich immer sehr, wenn ich meine ehemaligen Welpen mal wieder sehen kann. Leider hatten nicht alle Zeit, aber einige konnten es einrichten. Ich hatte meine Wohnperle gerüstet, das Auto bis zum Dach vollgepackt und bin schon Donnerstagmittag los.

Wohnperle steht, Pavillon steht … es kann los gehen mit dem Familientreffen-Wochenende.

Wir hatten auf dem Campingplatz „Holzmichel“ in Herongen bei Straelen am Niederrhein gebucht. Der Campingplatz heißt Hunde sehr herzlich willkommen. Wir waren wirklich hoch zufrieden. Klein und schnuckelig mit Kiosk, Imbiss, Schwimmbad (war leider gerade leer), Sauna, Hundedusche, Gassimöglichkeiten nah bei und einem kleinen eingezäunten Hundeauslauf. Leider nicht ganz ruhig gelegen, weil die A40 relativ nah vorbei führt. Aber grundsätzlich ein Platz, auch dem wir nicht das letzte Mal waren.

Erst einmal den Platz erkunden.

Einige Kooikerfreunde waren entweder auch schon Donnerstag da oder sind am Freitag angekommen – mit Camper, Wohnmobil, oder hatten sich in einem Hotel in der Nähe eingemietet.

Abends haben wir nett beisammen gesessen, gegessen, getrunken, gelacht … und jede Menge Kooiker-Geschichten zum Besten gegeben.

Wichtig ist, dass man die Dinge „im rechten Lichte“ betrachtet 😉

Für den Samstag hatten wir eine ca. 9 km lange Wanderung geplant. Das Wetter war schon mal mega! Zwar einigermaßen frisch (für Anfang Juni), aber immerhin trocken und sogar sonnig.

Morgens erst einmal einen Kaffee in der Sonne. Lise findet das auch gut.

Zur Wanderung sind noch ein paar Familien dazu gekommen. Wir waren insgesamt 11 Hunde und 13 Menschen und machten uns nun auf den Weg.

Auf dem Parkplatz haben wir uns getroffen und von dort ging es dann los.

Nach dem ersten Beschnuppern und der einen oder anderen klärenden Diskussion unter Hunden, wussten alle, was ging und was nicht. Leni war der Meinung, ein bisschen Freuen reicht. Wenn sie zu sehr bestürmt wurde von ihren Kindern und ihr die Wiedersehensfreude zu viel wurde, hat sie mal kurz geblafft und der Nerv-Zwerg wusste Bescheid. Alle Hunde entspannt, kein Gezicke oder Rangeleien. Ob Vierbeiner oder Zweibeiner, alle hatten Spaß und haben das Zusammensein sehr genossen. Lauter Kooikerfreunde unter Kooikerfreunden – HERRRRRRLICH.

Rechts oder links?
Alle schön hinterher.
Wir hatten richtig großes Glück mit dem tollen Wetter.
Durchschnaufen bei ungefähr der Hälfte des Weges.
Mailo: „Und? Wo bleiben denn nun meine Leute?“
Tolle Gespräche und Erfahrungsaustausch.
Erster Versuch eins Familienfotos. Gar nicht so leicht dafür zu sorgen, dass alle sitzen bleiben und auch noch schön gucken.
Phine wusste nicht, wohin mit sich. Ich habe ihr mal flott geholfen. 😉
ELF Hondjes auf EIN Bild … es wird langsam.
Von links nach rechts: Pico, Bömmel, Jos, Phine, Leni, Lotta, Lise, Arthi, Luna, Lunis, vorne Mailo
Meine Damen ❤️

Anschließend sind wir zu Kaffee und Kuchen bei „Zur Alte Schmiede“ eingekehrt, dort hatte man uns einen schönen großen Tisch im Biergarten reserviert. Nach einer kleinen Pause auf dem Campingplatz sind wir wieder in die Schmiede zurück und haben dort köstlich zu Abend gespeist – selbstverständlich konnten die Kooiker mit und haben brav unter dem Tisch gelegen. Allesamt vorbildlich.

Zur Alten Schmiede – absolute Empfehlung! Sehr hundefreundlich und extrem lecker!
Wie war noch gleich das Sprichwort? Platz ist auf der kleinsten Matte? 😂
Feierabend

Es war ein großartiges Wochenende! Ich habe mich sehr, sehr gefreut, wie gut geraten alle Kooiker waren. Sie haben sich alle tiptop benommen. Ich bin sehr stolz darauf!

Leni ist froh, dass wirklich wieder nur Lise mit nach Hause gekommen ist … und all ihre anderen Kinder lieber bei ihren Familien geblieben sind. 😅

Unsere B-chen feiern ihren ersten Geburtstag.

Es ist eigentlich nicht zu glauben, aber doch …. in der Tat: Die B-chen werden heute, am 30.04.2024, schon ein Jahr alt! Wir – Mama Leni, Tochter Lise, Tante Lotta, Tante Phine und auch ich als Frauchen gratulieren ganz, ganz herzlich! Ich bin super stolz auf meine Welpis und auch auf deren Familien, wie großartig sich alle entwickelt haben.

  • Milo (Mr. Bates Ida-Leni vom Haus Tusburch)
  • Beppo (Borowski Ida-Leni vom Haus Tusburch)
  • Bömmel (Prof. Bömmel Ida-Leni vom Haus Tusburch)
  • Pico (Hr. von Bödefeld Ida-Leni vom Haus Tusburch)
  • Cooper (Hr. Beutlin Ida-Leni vom Haus Tusburch)
  • Lilly (Beate Ida-Leni vom Haus Tusburch)
  • Lise (Brusselise Ida-Leni vom Haus Tusburch)

Ihr seid nicht nur euren Namen nach „Stars“, sondern auch jeder einzelne für die eigene Familie! Die aufregende Reise geht weiter. Auch das Jahr Nummer zwei hält die eine oder andere Überraschung und Herausforderung bereit. Freut euch: Es wird nicht langweilig!

Ich wünsche euch allen ein weiters tolles Jahr mit viel Spiel, Spaß und Spannung!

Lise, liebe Lise … was raschelt im Stroh?

Ein Jahr Kuschelmonster-Alarm!

Meine Süße! Herzlichen Glückwunsch, meine kleine „Spring-ins-Feld“ – Du bist der Knaller! Du bist nicht nur hübsch, sondern auch noch schlau, gewitzt und waaaahnsinnig verschmust.

Ich bin froh, dass ich dich habe … und auch nur immer kurz sauer, wenn du dich mal wieder in irgendeinem stinkigem Gibbel gewälzt hast. 😉

Bleib weiter, wie du bist. Na gut, das mit dem Wälzen … da könntest du vielleicht doch noch „nachbessern“?!

12.07.2023 – Seehund macht Seepferdchen

Lise auf fb:

„Tach, da bin ich wieder. 🐾

Meine Güte … war es bei euch heute auch so heiß? Also ICH finde das ja gar nicht schlimm, aber Frauchen schleicht nur noch ganz langsam und gibt alle paar Meter Seufz-Geräusche von sich.
Ich gucke sie dann an, lege den Kopf schief und denke mir meinen Teil.

Heute Morgen vor der Arbeit haben wir unsere Morgenrunde nicht zum heißen sonnigen Feld gemacht, sondern an den schattigen kühlen See. Besonders Mama Leni fand das mega! Sie lief schon weit vor, weil sie sich da ja auskennt, und war die Allererste im Wasser, kam uns wieder entgegen und drängelte, wir sollten mal was schneller machen.

Ich bin ja erst 11 Wochen, aber die Sache mit dem Schwimmen hab ich schon mal ausprobiert. Ich finde mich ganz schön gut für den Anfang. Frauchen meint, einer meiner Urahnen muss wohl ein Seehund gewesen sein und ich hätte jetzt das „Seepferdchen“. Hund oder Pferd? Muss ich das jetzt verstehen? 🤷🏼‍♀️

Ach ja … ich soll noch was Wichtiges erzählen. Da geht es ums Stöckchen Werfen: Das sollte man nicht tun – auch wenn Frauchen das auf dem Video macht für Mama Leni. Das empfiehlt Frauchen auf keinen Fall, denn die Verletzungsgefahr ist sehr hoch! Aber Frauchen kennt Mama Leni ja schon gaaaaanz lange und deswegen gaaaanz genau. Sie weiß, dass Leni das Stöckchen auf dem Rückweg schon zerkaut.
Es besteht also keine Gefahr, dass sie damit rennt und sie sich den Stock aus Versehen in den Rachen rammt.

Aber …. wenn eure Leute wild spielen wollen – sie werfen was weg, was ihr wieder bringen sollt – dann auf gar keinen Fall Stöckchen! Die sollen was anderes besorgen. 🙏🏼

Das war‘s für heute.

Tschö und bis die Tage.“

08.07.2023 – Lise übt Biergarten

Lise auf fb:

„Guten Morgääähn! Na? Wie isset bei euch?

Ich wollte eben schnell erzählen, ich kann nämlich jetzt auch Biergarten. Jawoll! Und zwar ohne Mama!

Frauchen, Freundin Eva und ich sind vor ein paar Tagen im Biergarten gewesen. Frauchen meinte, sie müsse mir das jetzt mal beibringen, damit ich später immer mit kann, weil ich mich „zu benehmen“ weiß. Ok. Wenn du meinst?!

Deswegen sind wir also hin. Frauchen hat mir erklärt, für solche Zwecke hat sie immer die Hundematte im Auto. Stimmt … die erkenne ich. Die hatte ich letzte Woche schon in der Welpengruppe. Wenn Frauchen diese Decke mitnimmt weiß ich also jetzt schon, das ist meine und da soll ich drauf zur Ruhe kommen. Alles klar.

Frauchen hat außerdem noch Knabberkram mitgenommen (kann auch ruhig stinken, wir sind ja open air).

Und dann ging es los. Die netten Kellnerinnen haben sich total über mich gefreut und fanden mich soooooo süüüüüüüüüß. Sie haben mir direkt mal auch ein Schälchen Wasser angeboten. Die anderen Gäste im Biergarten fanden mich auch sooooooo süüüüüüß! Wollten wissen, wie alt ich bin, was für eine Rasse und wie groß ich werde … das Übliche halt.

Wir sind ganz langsam zum Tisch, damit ich mir alles genau angucken konnte. Decke ausgebreitet, Knabberzeug drauf und ich auch. Von meiner sicheren „Frei-Haus-Decke“ habe ich alles beobachtet. Na ja … ok, ich bin auch mal zur Hecke und auch zum Nachbartisch gucken gegangen, aber Frauchen hat das schnell gemerkt (weil sie die Leine unter ihren Oberschenkel geschoben hatte, denn da merkt sie sofort, wenn die Leine stramm wird). Frauchen mich sofort wieder freundlich zurück gerufen. Na ja, irgendwann bin ich beim Knabbern auf der Decke eingeschlafen.

Frauchen konnte ganz in Ruhe ihren Freundinnenabend genießen und schön lecker essen und zwei Wein trinken. So lange habe ich entspannt gelegen, Frauchens Stimme im Ohr, meine Matte unter dem Po, lecker stinki Knabberei in der Nase. Ich sag euch: Biergarten ist toll! ☺️

Tschö und bis die Tage!“

Erst alles schön im Blick behalten. Am besten kommt der Hund zur Ruhe, wenn eine Seite „geschützt“ ist.
Ziemlich schnell war Entspannung angesagt.
Zum guten Schluss mussten wir Lise sogar noch wecken, so tief und fest hat sie geschlafen.

02.07.2023 – Frl. Brusselise hat einen langen Tag

Lise auf fb:

„Tach, da bin ich schooooon wieder! Es gibt halt viel zu berichten, was soll ich machen? 🤷🏼‍♀️

Ich kenn mich ja mit „Leben wie ein Hund“ noch gar nicht so ganz gut aus, aber man macht sich ja so seine Gedanken …

Erst waren meine Truppe und ich am Essenberger See. Mama direkt rein, da kennt sie ja nichts! Immer wieder rein, raus, rein, raus. Mir war schon ganz schwindelig. Irgendwie bin ich im Eifer des Gefechtes auch plötzlich rein gerutscht, bis zum Hals. Hi hi …

Danach kam die liebe Nachbarin Theresa zu Besuch. Sie ist total hundeverliebt. Das merke ich ihr voll an. Sie ist mittlerweile Tierärztin und hatte ihr Stethoskop mitgebracht. Wir wollten kurz Tierarzt üben. Was soll ich sagen? Bin bei der Untersuchung eingeschlafen. 😴

Und dann ging es auch noch weiter! Wir sind in den Zoo Krefeld gefahren – ganz ohne Mama – und haben Papa Pietje besucht. Das war ganz schön spannend! Lauter komische Tiere: gestreift, getupft, mit Federn, mit Beutel am Bauch, mit zwei lustigen Bergen auf dem Rücken und ein grauer Fels war gar keiner, sondern das war ein schlafendes Nashorn. Bisschen gruselige Geräusche sind durch die Luft geflogen. Aber wenn Frauchen sich nicht aufregt darüber, dann brauche ich das ja auch nicht! Sie hat mich immer wieder getragen zwischendurch. Das tut voll gut. Das ist mir ja
auch sonst alles zu weit … und zu aufregend! Ich bin ja schließlich noch ein Baby. Demnächst fahren wir nochmal hin und üben „schreiende und rennende Kinder“. Da freu ich mich schon drauf!

Wir sind also mit Papa Pietje einmal quer durch und haben dann Massai getroffen. Pietje und Massai haben eine richtige Gang! Voll tolle Kumpels, groß und schwarz! Solche Freunde schaffe ich mir auch an. Und die hole ich dann, wenn ich später mal Knatsch hab mit dem einen oder anderen Kollegen auf der Wiese.

Jetzt sind wir wieder zu Hause. Auf der Fahrt tief und fest geschlafen. Mama Leni, Tante Lotta und Tante Phine haben uns voll doll begrüßt, weil die sich sooo sehr gefreut haben, dass ich wieder da bin (Na ja … Tante Lotta hat sich wohl eher über Frauchen gefreut). Dann gab es lecker Hühnerflügel, jetzt Pause. Der Tag ist ja noch lange nicht rum.

So ein Hundeleben scheint wohl ganz gut zu sein. Ich weiß nicht, was die immer alle haben?!😊

Tschö, und bis die Tage!“

01.07.2023 – Lise das erste Mal in der Stadt

Lise auf fb:

„Hallihallo, da bin ich wieder! Und Ihr auch! Wie schön 😘!

Frauchen hat gesagt, ich soll flott von gestern erzählen. Denn vielleicht ist das ja eine Anregung für andere Welpenleute.

Frauchen, Mama Leni und ich sind gezielt in die Stadt Mitte Duisburg gefahren, damit sie mir Parkhaus, Fahrstuhl, das Dröhnen im Einkaufszentrum und das Menschengewimmel in der Fußgängerzone zeigen können. Frauchen hat mich immer mal wieder auf den Arm genommen oder getragen. Aber die meiste Zeit stand ich auf meinen eigenen Füsschen und habe mir den Trubel angesehen. Wir haben oft abseits gestanden und gewartet und die Großen haben mich einfach „gucken“ lassen. Zufällig begann gerade das Stadtfest und auf der WDR4 Bühne fing es an zu rumpelpumpeln. Frauchen also in die Hocke und ich durfte auf den Schoß. Da konnte ich wieder entspannen.

Wir haben ein Eis gegessen und woanders eine Cola getrunken. Frauchen und Mama haben schön aufgepasst, ob ich mich erschrecke oder so. Hab ich auch ein paar mal, aber dann hat mich Frauchen angesprochen, mir ist wieder eingefallen, dass ich ja gar nicht alleine bin hier und dann fand ich alles ganz schnell nicht mehr gruselig, sondern spannend.

Wir haben auch Kinder und Rollstuhlfahrer getroffen. Ich hab mich voll gefreut. Einen Rollstuhl hatte ich bisher noch nie gesehen. Der Mann, der drin saß, war total nett und hat sich super gefreut, als er mich streicheln durfte. Und ich habe fröhlich mit meiner Rute gewedelt.

Auf den Weg zum Auto aus Versehen bei ein paar netten Geschäften vorbei gekommen. Hat Frauchen jedenfalls gesagt. Ich fand die Geschäfte eigentlich .. na ja … eher langweilig. Aber da ging es einfach nicht anders. Frauchen wollte mir unbedingt noch Jeans Fritz und Bijou Brigitte beibringen. Auch Shoppen will gelernt sein. … hat Frauchen gesagt.☝🏻Danach war ich froh mit Mama am Auto anzukommen. Ab in die Box und Schläfchen gemacht.

Boah! Es war toll! Die Welt ist so bunt und quirlig. Ich freu mich, wenn ich das alles lernen darf. Später kann mich Frauchen überall hin mitnehmen, weil ich erfahren habe, dass ich keine Angst zu haben brauche. Frauchen ist da und passt auf.

Tschö, und bis die Tage.“

Einfach erstmal an der Seite stehen und sich in sicher Entfernung an die Geräusche und an die vielen Leute gewöhnen.
Jetzt etwas näher ran wagen. Und wieder verweilen und gewöhnen.
Hier haben wir uns ein Eis gegönnt … die Hunde haben die Waffel bekommen.
Das Halsband ruckt noch immer mal wieder.
Immer wieder warten und entspannen.
Kann auf keinen Fall schaden, wenn der Kooiker lernt zu warten, besonders wenn Rabatt-Aktionen laufen 😉

Zur Info: Ziel war NICHT der Einkauf. Und es sollte auch nicht lange dauern, aber sie hat es super toll gemacht. Man muss Zeit mitbringen und den Welpen genau beobachten, ob er Schutz braucht, oder ob er das selber hin bekommt. Aber den Welpen auch nicht in Watte packen. Er soll die Chance bekommen, die Situation selber zu meistern. Das gibt viel Selbstbewusstsein und der Hund kann dann später nicht nur Feld, Wald und Wiese, sondern auch Stadt, Geschäft und Restaurant. Ich bin stolz auf Klein-Lise! Stark gemacht! 💪🏼