Am Wochenende

Am Wochenende ist eine ganze Menge passiert. Erst einmal wurde Oma Leni an der Gesäugeleiste operiert. Sie hatte einen Knoten, der in der letzten Zeit größer geworden ist. Dieser doofe Knoten ist jetzt raus und kann nichts mehr anrichten. Alles super gelaufen, Ich bin sehr erleichtert.

Leni ist noch ganz tüddelig. Es dauert eine ganze Weile, bis die Betäubung raus ist. Am Abend war sie aber wieder schon ganz die Alte … Die hat ihr Abendessen mit bestem Appetit verputzt. Die Welt war also wieder in Ordnung!

Wir warten, dass wir zur Welpenstunde rein dürfen. Vorher gucken wir noch eben Außerirdische 😉

Trudi ist jetzt 12 Wochen alt. Als die geboren wurde, war sie ungefähr so lang wie die Klammer. Ist das nicht irre?

Aber gut … es ist noch Luft nach oben. Bis sie so groß ist, wie Mama Lise, dauert es noch. Ich schätze jedoch, Trudi wird etwas größer. Mal abwarten.

Jetzt komme ich nicht mehr durcheinander beim Futter zubereiten. Trudi hat jetzt auch einen eigenen Napf!

Und dann haben wir auch noch Essen gehen geübt. MC Donald kann Trudi ja schon, jetzt kann sie auch veganes Restaurant. 😉

Ganz großes Herrchen, großes kleines Herrchen und Trudi
Immer eine Decke dabei, damit der Hund „seinen“ Platz hat. Und am besten was zum Knuspern, dann ist es nicht so langweilig und Hundi kann sich in den Schlaf lullern. Und schon können die Menschen ganz in Ruhe Essen, Trinken, sich unterhalten … so ist das schön!

„A puppy is in the house“

Klein Trudi findet einfach alles toll. Ein kleines Kämpfchen mit der Klobürste, Mülleimer ausleeren und alles verteilen oder Toilettenpapier schreddern.

Da bin ich doch ganz pragmatisch. Trudi muss sich jetzt ein anderes Hobby suchen.

Auch auf Vorhänge müssen wir auch eine Weile verzichten … zumindest, wenn man später noch welche haben will.

Kabel und Steckdosen hoch … das Leben mit einem Welpen ist einfach leichter, wenn man „Vorkehrungen“ trifft.

Aber das alles muss man nur kurze Zeit ertragen. Nach ein paar Wochen ist es uninteressant, dann kann man wieder alles richten und sich bei „Schöner Wohnen“ bewerben.

Mit REiCO ein optimaler Start

Die Welpen haben während der Welpenzeit verschiedene Fleisch- und Futtersorten kennen gelernt, um eine breite orale Akzeptanz herzustellen. Langsam – peut a peut – habe ich ihnen immer mehr Futtermittel „gezeigt“, bzw. zu fressen gegeben. Angefangen mit kleinen Kügelchen Rinderhack, über Rinderbarf, Hühnerbarf, Hüttenkäse, Eigelb, Ziegenmilch, Schmelzflocken, Knochenmehl … dann aber auch REiCO als BARF-Alternative. So gehen die Kleinen bestens gerüstet in die Welt.

Ich habe über zehn Jahre voll gebarft und damit eigentlich beste Erfahrung. Aber weil mich das Mineralische Gleichgewicht (ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt) von REiCO so sehr beeindruckt hat, habe ich umgestellt und biete meinen großen Hunden – aber auch jetzt meinen Welpen – sowohl BARF, als auch REiCO an.

Auch für die neuen Besitzer, denen barfen eventuell zu kompliziert und aufwendig ist, ist REiCO eine großartige Alternative. REiCO ist quasi BARF, allerdings gegart und damit sehr lange haltbar. Zusätzlich bietet REiCO aber eben auch durch Zugabe einer ausgeklügelten Kombination aus Algen einen zusätzlichen Nährwert, den ich bisher bei keinem anderen Fertigfutter finden konnte.

Und was viele Interessenten besonders erstaunt: REiCO ist in den meisten Fällen NICHT TEURER, als das dezeitig angebotene Futter. Fragen Sie mich gerne. Wir rechnen es aus!

Mich hat REiCO total begeistert. Ich teile meine Erfahrungen sehr gerne und berate alle Interssierten umfassend und kostenlos.

Es ist zum Heulen, dass viele Hunde – aus Unwissenheit der Halter – krank gefüttert werden. Erst wenn Unverträglichkeiten, Allergien und weitere Krankheiten Frauchen und Herrchen zu einer unfassbar teuren Tierarzt-Odyssee gezwungen haben, beschäftigen sich diese Menschen mit dem Thema Futter. Und mit viel Glück erfahren sie dann von REiCO.

Sie vielleicht auch? Weitere Infos hier.

Das muss nicht sein! Warum den Hund nicht gleich sofort hochwertig und ausgewogen füttern? Ein Umstieg zu REiCO ist jederzeit möglich – am besten, BEVOR der Hund krank ist. Weitere Informationen gerne hier.

Lernen, lernen, lernen …

Es gibt jeeeeeeeeeede Menge Neues zu lernen. Trudi ist fleißig und übt, was das Zeug hält!

Die Großen mussten alle „auf den Tisch“ (Unterwolle rauskämmen, Krallen schneiden, Pfotiküre). Da bot es sich an, auch Trudi schon mal mit dem Tisch vertraut zu machen. Sie war locker und unbeeindruckt und hat sich die Leckerchen sehr gerne einverleibt.
Es wird kühler, deswegen kann die Terrassentüre nicht mehr ständig so weit offen stehen. Also klemmen wir unsere Hundeklappe rein. So können alle Fellnasen rein und raus, wie es grade so passt. Trudi hat das auch schon ganz gut drauf.
Nach dem ganzen Lernen auch mal eine Spielrunde mit den Großen, wobei die Großen eher genervt sind und ihre Ruhe wollen. Sie flüchten zu mir auf die Couch, aber ich kann sie auch nicht retten🤣. Na ja, aber sie bleiben freundlich.

Der Ernst des Lebens

Heute waren wir wieder in unserer örtlichen Martin Rütter Hundeschule Moers Duisburg. Wir besuchen grade die Welpengruppe, damit Trudi andere Hunderassen kennen lernt. Außerdem ist es für Welpen wichtig zu erfahren, wie andere Hunderassen kommunizieren und spielen. Grade hier in der Martin Rütter Hundeschule Moers Duisburg gehen sie besonders achtsam mit den Welpen um, tolles Konzept, deswegen bin ich immer wieder gerne dort. Sie achten bei der Zusammenstellung der Gruppen nicht nur auf Alter und Gewichtsklasse der Welpen, sondern auch auf das Verhalten. Ist der Welpe sschüchtern oder eher draufgängerisch? So finden sie für jedes Mensch-Welpe-Team die richtige Gruppe.

Die Stunde läuft in der Regel folgendermaßen ab:

Zunächst sucht man sich ein schönes Plätzchen, gut verteilt am Rand der Wiese, in ausreichend Abstand zum Nachbarn, legt die Hundedecke aus und postiert sich mit seinem Welpen.

Dannach werden reihum alle befragt, wie die letzte Woche gelaufen ist und ob es Situationen gab, wo der Schuh gedrückt hat. Jeder einzelne kann dann schildern, welche Situationen gut gelaufen sind, aber auch wo es noch holperig war und man dem Welpen nicht klar machen konnte, was man erwartet. Der Trainer kennt in der Regel alles, was so passieren kann, manchmal ist aber auch was Neues dabei. Zudem ist ja jedes Mensch-Hund-Team anders und steht vor den eigenen, besonderen Herausforderungen. Hier bekommt der Mensch eingängige Erklärungen, wertvolle Tipps und individuelle Empfehlungen, wie er es in der Folgewoche noch einmal versuchen kann.

Dann folgt das Deckentraining. Der Hund ist noch angeleint, bekommt vom Menschen aber Leckerchen auf die Decke gelegt und mit dem Kommando „Such!“ darf der Welpe das Leckerchen dann suchen und aufnehmen. Während dessen zieht man dem Hund das Geschirr aus, damit sich die Hunde im Freispiel nicht versehenztlich miteinander verhaken. So wird erreicht, dass Mensch und Hund zunächst einmal aufeinander fokusiert sind.

Heute war es wieder richtig klasse! Trudi hat so richtig schön gespielt. In den ersten beiden Stunden war sie noch etwas schüchtern, aber heute ist der Knoten geplatzt.

Auf eins, zwei, zwei einhalb und drei … dürfen die Kleinen dann ins Spiel. Erst sind sie etwas verhalten und vorsichtig. Manch einer ist aber auch schon mutiger und flitzt gleich los. Die Trainer erklären, man solle in der Nähe seines Welpen bleiben und ihm bei Bedarf Schutz bieten, und falls notwendig die Situation klären, bzw. den anderen, aufdringlichen Welpen abhalten, weiterhin den eigenen zu bedrängen. So können die Welpen ganz entspannt ein tolles Selbstbewußtsein entwickeln.

Die dazugehörigen Menschen werden angeleitet, genau zu schauen, ob die Hunde nett spielen, oder sich vielleicht doch eher mobben. Es braucht eine gewisse Erfahrung, das zu unterscheiden. Dies wiederum lernt der Mensch in der Hundeschule.

Nach ein paar Minuten Freispiel sollen die Menschen ihre Welpen zu sich auf die Decke abrufen. Dann werden sie wieder angeleint und es kehrt Ruhe ein. Sollte der eine oder andere noch nicht recht zufrieden sein, weiter spielen wollen und kläfft deswegen herum, soll man den Fuß auf die Leine stellen un dem Hund damit signalisieren, dass nun Ruhe angesagt ist. Man sollen Hund nicht weiter beachten, auch wenn er noch herum zappelt. Dann beruhigt er sich von ganz alleine. Er merkt dann: „Ich bin grade nicht dran.“

Nun – nachdem sich die Welpen ausgepowert haben – folgen die ersten kleinen Übungen. Sitz! Platz! Bleib! Der Trainer geht von Team zu Team, schaut sich die Übung, gibt praktische Tipps und hat auch jede Menge Tricks auf Lager, dass die Übung gut gelingen kann. Nun sind auch die Menschen groggy 😉

Am Ende der Stunde war Trudi fix und alle. Das Spielen und die Übungen waren mächtig anstrengend. „Da soll doch Frauchen weiter zuhören, Ich bin schon mal im Träumeland.“
Wieder zu Hause hat sich Mama Lise mächtig gefreut, dass ihre Trudi wieder da war und eine extra Spielrunde eingebaut.
Danach war sie aber nun wirklich HUNDEMÜDE. 😴 und zwar für den Rest des Tages 😉.

Für Kooiker genau die richtige Vorgehensweise. Sehr empfehlenswertes Konzept.

Das Kooikerhondje auf YouToube

Ihr habt über Social Media dieses Youtube-Video vielleicht schon gesehen. Wenn nicht, wird es bestimmt bald soweit sein. Deswegen möchte ich proaktiv meine Meinung dazu schreiben.

Die Überschrift ist leider sehr reißerisch und vermittelt den Eindruck, Kooiker seien grundsätzlich Beißer. Dieses Video soll ein Rasseportrait sein, aber hier wird leider ein schräges Bild gezeichnet. Kooikerhondje sind nicht grundsätzlich Beißer. Das stimmt so einfach nicht. Hätte die Youtuberin noch ein Fragezeichen dahintergesetzt, würde dies den Kern (und auch den Inhalt) des Videos viel besser treffen (wie bei ihrem Dackel-Porträt).

Grundsätzlich ist in diesem Video nichts wirklich Wichtiges falsch. Kleinigkeiten was die Zuchtzulassung angeht und auch die Verpaarungsplanung mithilfe Züchtersoftware haben Lücken und Ungenauigkeiten.

Für mich ist die Hauptaussage, dass der Kooiker (wie alle Hunderassen) eine genetische Disposition zu einem bestimmten Verhalten in die Wiege gelegt bekommen hat. Das ist nun einmal so. Das ist ja auch nichts Schlechtes, sondern sogar von Vorteil, denn ich weiß, was ich zu erwarten habe. Ausserdem betrifft das einfach alle Rassen, denn jede Rasse hat eine ursprüngliche Aufgabe, für die sie einstmals gezielt gezüchtet wurde. Rassehunde hatten früher eine richtige Arbeit zu erledigen. Heutzutage besteht ihr Job zu 95% darin, Sozialpartner für den Menschen zu sein. Das betrifft selbst Mischlinge, die ja verschiedene Rassen in sich vereinen. Bei Mischligen weiß man jedoch nicht, wie der Hund einmal ticken wird, welche Disposition überwiegen wird.

Als denkender Mensch muss ich eben VOR Anschaffung an geeigneter Stelle genau recherchieren, die Informationen ernst nehmen und bei der Entscheidung berücksichtigen. Es gibt auch heute noch viele Menschen, die sich ausschließlich durch das Äußere leiten lassen – und hinterher total erschrocken und überfordert sind, wenn der Hund rassetypische Verhaltensweisen zeigt. Darum geht es in diesem Video. Um nicht mehr, aber auch um nicht weniger.

Ich als DCK-Züchterin schaue mir die Interessenten und die Umstände ganz genau an, die meine Welpen in ihrem neuen Leben zu erwarten haben. Und dann entscheide ich, ob diese Kombination Aussicht auf Erfolg hat und gut für meine Welpen sein kann. Es gibt schon auch den einen oder anderen Interessenten, dem ich sagen muss, dass ich bei ihm den Kooiker nicht sehe. Soweit meine Einflussmöglichkeit.

In den allermeisten Problemfällen handelt es sich um Kooiker, die von einem Vermehrer kommen (Dissidenzvereine, Schwarzzucht, Online-Handel oder schon mal gerne auch aus großen Zuchtanlagen in Holland). Vermehrer leben von der Zucht und vom Verkauf und schauen nicht, wohin sie die Hunde geben – Hauptsache verkaufen, und zwar schnell. Dass diese Hunde ausserdem oft auch noch schlecht sozialisiert sind, ist oft gegeben.

Die armen Welpen landen also irgendwo und Mensch und Kooiker sind miteinander und den Umständen überfordert. Und in SOLCHEN FÄLLEN kann es beim Kooiker zu Abwehrreaktionen kommen. Die Individualdistanz des Kooikers wird nachhaltig nicht respektiert, so sieht er sich in der Bredoullie und stellt diese Distanz wieder her – quasi aus Notwehr. Kooiker senden ganz feine Signale und der Mensch muss sehr aufmerksam sein, diese zu lesen. Dann muss der Mensch auch noch konsequent bei der Erziehung und auch beim Schutz (vor Bedrängung) des Kooikers sein.

In dem Video wird das gut erklärt.

Etwas nachlässig ist die Recherche, denn nicht alle Kooikerverpaarungen laufen über Züchtersoftware „breedersoft“. Das KANN ausdrücklich nur der DCK (weil einziger zuchtbuchführender Kooikerzuchtverein in Deutschland unter dem VDH), denn nur unsere Hunde sind dort erfasst. Dasselbe gilt für die Gesundheitssoftware „fit2breed“.
Desweiteren müssen unsere Zuchthunde für die Zuchtzulassung eine richtige Verhaltensprüfung absolvieren. Es werden Alltagssituationen gestellt, die der Hund souverän meistern muss, z.B. Gang durch die Stadt, enge Wochenmarktssituation, plötzlicher Krach, enger Fahrstuhl im Kaufhaus, anfassen lassen etc. (In dem Video wird behauptet, der Hund muss sich nur mal kurz vom Richter anfassen lassen. Das ist schlicht falsch.) Wenn ein Hund später auffällig wird, kann eine Zuchtzulassung entzogen werden.

Es gibt noch den einen oder anderen Punkt. Wir vom DCK haben auf dieses Video reagiert und eine Art Gegendarstellung/Aufklärungserklärung erfasst.

Der DCK schreibt dazu:

„Zum Wesen des Kooikerhondje – informieren Sie sich aus erster Hand


In den vergangenen Tagen erreichen uns vermehrt Fragen zu Darstellungen über das Kooikerhondje, die derzeit im Internet verbreitet werden.

Als Deutscher Club für Kooikerhondje e.V. möchten wir dazu klar sagen: Pauschale oder stark zugespitzte Aussagen werden dieser Rasse aus unserer Sicht nicht gerecht. Von solchen Darstellungen distanzieren wir uns ausdrücklich.

Der offizielle FCI-Rassestandard beschreibt das Kooikerhondje als gutartig und aufmerksam, zuverlässig, gelassen und freundlich. Diese Beschreibung zeigt bereits, dass sich das Wesen eines Kooikerhondje nicht auf einzelne Eigenschaften reduzieren lässt.

Das Kooikerhondje ist ein sensibler, aufmerksamer und intelligenter Hund mit rassetypischen Eigenschaften, die man kennen und respektieren sollte. Es passt nicht automatisch zu jeder Lebenssituation. Ebenso wichtig sind der individuelle Hund, seine Aufzucht, Sozialisation, Erziehung und sein Umfeld. Hunde sind zum Glück komplexer als eine Überschrift.

Wenn Sie sich für ein Kooikerhondje interessieren oder nach aktuellen Berichten Fragen zur Rasse haben, sprechen Sie mit uns. Beim DCK erhalten Sie fundierte Informationen und persönliche Beratung aus langjähriger Erfahrung mit Zucht, Haltung und Zusammenleben mit dem Kooikerhondje – direkt und aus erster Hand.

Wir beraten offen und ehrlich und sprechen selbstverständlich auch über mögliche Herausforderungen. Gemeinsam lässt sich am besten klären, ob ein Kooikerhondje zu Ihrer Lebenssituation passt.
Rufen Sie uns gerne an – wir beißen nicht.“

Sie auch hier: Missverständnisse über Kooiker

Spaß mit dem SnackBall

Wir waren heute wieder Shoppen. Ich war mit Lise und Trudi im MegaZoo und wir haben wieder Einkaufen geübt. Es klappt immer besser. Und was finden wir da? Diesen SnackBall.

Die Leckerchen werden einzeln eingerollt und die Hunde können diese erschnüffeln und auspacken.
Was für ein schönes Spielzeug! Alle Mädels hatten richtig Spaß!
Und für Frauchen auch jedem Menge Spaß … denn hinterher müssen wieder neue Leckerchen eingerollt werden … EINZELN!

Die D-chen Mädels on tour

Zu einem spassigem Sonntags-Gassi hatten sich die Mädels der D-Chen getroffen. Wir waren nicht dabei, aber ich darf die Videos hier zeigen. Bonnie, Nanou und Nelly feiern am 17.09.2026 ihren ersten Geburtstag – und sind schon sooooooooo schöne Kooikerdamen geworden. Ihre Lebensfreude ist richtig ansteckend. Herrlich anzusehen!

Juhuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuu

Die drei dürfen sich seit Welpe an regelmäßig treffen, denn ihre Familien erfreuen sich an ihrer unbändigen Lebensfreude. Zwischen den Menschen sind herzliche Freundschaften entstanden. Die Liebe zu dieser wunderbaren Rasse verbindet immer wieder Menschen, die ohne ihr Fellnasen niemals zusammen gefunden hätten. Ihr Lieben, bitte WEITER SO!

Schwestern unter sich.

Die drei hier so zu sehen, macht mich total stolz und ich bin froh, das zeigen zu dürfen.

Die Qualität des Videos ist ein bisschen pixelig, aber man kann trotzdem sehr schön die Freude von Bonnie, Nanou und Nelly sehen.

Auszug vom Haus Tusburch

Es ist nicht zu fassen: Die Kleinen sind gar nicht mehr so klein – und außerdem genau in dem richtigen Alter, zu den neuen Familien zu ziehen. Am 26. und 27. August. war es soweit. Nach und nach leerte sich das Gehege immer mehr. Für die Familien hatte das lange Warten nun ein Ende und sie konnten ihre Fellnase in Empfang nehmen.

Diese Aussteuer bekommen die Welpis mit. Damit sind die neuen Familoen erst einmal gut ausgestattet und das gemeinseme Leben kann starten!

Liebe E-chen, ich wünsche euch ein glückliches und langes Leben bei euren Leuten. Ich habe euch alles an Fertigkeiten und Erfahrungen mitgegeben, was in meiner Macht stand. So könnt ihr selbstbewußt und souverän euer weiteres Leben angehen. Ich habe versucht, euch eine optimale Basis zu verschaffen. Ihr habt die ganze Zeit der Aufzucht schon bestes, gesundes und ausgewogenes Futter bekommen. Von BARF über REiCO, ihr kennt alles und seid bestens vorbereitet. So habt ihr beste Voraussetzungen, auch GESUND zu BLEIBEN.

Nun ist es an euren neuen Besitzern, euch zu hüten, zu hegen und zu pflegen, euch zu erziehen, euch weiterhin gesund zu halten – und euer gemeinsames Glück zu schmieden. Ihr werdet nun das echte Leben kennen lernen.


Ennatz wird jetzt FIETE gerufen und wohnt mit Heidi und Joachim in Lemgo. Er tritt in die Pfotenstapfen von Cederic, Heidis und Joachims Seelenhund (ebenfalls ein Kooikerhondje), der mit 16,5 Jahren über die Regenbogenbrücke gegangen ist. Nun können sich die beiden warm anziehen, denn Wirbelwind FIETE wird ihr beschauliches Darsein ordentlich durcheiander kegeln.
EDE-Enzo ist zu Marion und Olli gezogen. Er darf mitkommen und macht nun eine Ausbidung als Büro-Kooiker. Er tritt ebenfalls in große Pfotenstapfen von Seelenhund Julie. Die Labradorhündin hat ebenfalls ein großes Loch hinterlassen, das ENZI nun tatkräftig füllen wird.
EKKI wohnt nun bei Chenghua, Ingo und Thimon in Essen. Dort gehen die Uhren jetzt erst einmal anders, denn EKKI is in the house 😉
ELSI ist nun eine Bochumerin. Silvia und Timo haben nun alle Hände voll zu tun. Bei ihnen lebten schon verschiedene Hunde, aber ELSI wird dort jetzt erst einmal alles auf links drehen.
Emilia heißt nun Eely (Ily gesprochen). Sie wohnt nun auch in Bochum bei Stephanie, Ralph und Jeff … und Kooikerdame Vlitje.Vlietje hatte bis Anfang des Jahres eine andere Kumpeline, nämlich Bleyel. Aber Bleyel war schon eine betagte Omi und ist auch über die Regenbogenbrücke gegangen. Nun wurde es Zeit für frischen Wind. Dafür ist nun Eely zuständig.
Etrud wird nun TRUDI gerufen und bleibt bei uns. Sie strubbelt nun unsere Zuchtstätte ordentlich durch und belagert Mama Lise, Oma Leni, Tante Lotta und Tante Phine. Meine Damen hatten sich schon wieder auf die beschauliche Zeit nach Auszug der Bande gefreut. Nun haben sie aber den Job, Trudi müde zu spielen und mit zu erziehen. Trudi wird – so der Plan – die nächste Zuchthündin. Aber bis dahin ist es noch ein langer Weg.

Ich bin ganz sicher, die richtigen Leute ausgesucht zu haben! Es werden nun anstrengende Wochen folgen, denn selbst Hundeerfahrene können durch einen Welpen zeitweilig an ihre Grenzen kommen.

Macht´s gut, ihr süßen Stinkies. Ich hoffe, wir sehen uns öfter mal wieder!

Wurfabnahme E-Wurf

Der endgültige Abschluß-Check stand heute auf der Agenda – die offizielle Wurfabnahme vom Deutschen Club für Kooikerhondje e.V. (DCK)..

Meine Zuchtwartin Beate van Schelve und Zuchtwartanwärterin Simone Hoinkis kamen in bester Laune und mit viel Energie im Gepäck morgens an. Nach einer Tasse Kaffee, einem leckeren Frühstücksbrötchen und dem Austausch der neusten Neuigkeiten machten wir uns an die Arbeit.

Beate zeigt Simone, wie der Welpe auf Nabelbruch zu untersuchen ist. Wäre ein Nabelbruch zu fühlen, müsste die Entwicklung genau verfolgt werden, ggf. kann später eine Operation notwendig werden.

Die Aufgabe eines Zuchtwartes ist es, jeden einzelnen Welpen ganz genau zu betrachten, zu befühlen und die Entwicklung und den Zustand zu beurteilen. Ist der Welpe gechipt? Stimmt Chipnummer mit der im Impfpass und den anderen Dokumenten überein? Sind alle notwendigen Impfungen erfolgt? Sind alle Entwurmungen durchgeführt worden und welche Mittel wurden verwendet? Wie war die Gewichtsentwicklung während der Aufzuchtphase und wie hoch ist das Abgabegewicht? Wie viele Welpen wurden geboren und wie viele werden zur Abnahme vorgestellt? Ist der Welpe gesund und gut entwickelt? Hat der Welpe eventuell einen Auffälligkeit wie beispielsweise einen Nabelbruch oder eine Gebissfehlstellung etc.? Sind beim Rüden die Hoden zu fühlen? Sind die Augen klar und die Ohren sauber? Ist das Fell gepflegt und seidig glänzend? Läßt der Welpe all die Tests ohne massive Gegenwehr mit sich geschehen oder ist er übermäßig ängstlich und abwehrend? Es wird ein Backenabstrich genommen um die Elternschaft nachzuweisen, damit für den jeweiligen Welpen von der DCK-Zuchtbuchstelle eine offizielle FCI/VDH/DCK-Ahnentafel ausgefertigt werden kann.

Bei kleinen Rüden besonders wichtig: Sind alle beide Hoden zu fühlen? Wenn nicht, würde dies im Wurfabnahmeprotokoll notiert und ist beim nächsten Tierarztbesuch (nächster Impftermin in vier Wochen) gezielt zu kontrollieren.

Außerdem wird geprüft, ob das Verhalten der Welpen offen, freundlich, nicht ängstlich und grundsätzlich unbeeindruckt durch Fremde ist. Ebenso wird geschaut, wie die Althunde sich verhalten. Sind sie aggressiv oder freundlich? Ist die Mutterhündin entspannt oder hat sie Streß wegen der Situation, dass Fremde ihre Welpen anfassen? Hat sich die Milchleiste schon ausreichend zurückgebildet, oder hat die Hündin zu lange gesäugt und die Welpen sind noch nicht ausreichend entwöhnt?

Bei uns war alles top. Ich bin super zufrieden mit den Ergebnis. Ich freue mich, diese wunderbar geratenen Welpen bald in die große, weite Welt schicken zu können.

All dies wird im DCK Wurfabnahmeprotokoll dokumentiert, protokolliert, gestempelt und unterschrieben. Das Wurfabnahmeprotokoll wird zur DCK-Zuchtbuchstelle gesendet inklusiver der Anlagenblätter jedes einzelnen Welpen. Sofern das Ergebnis vom Backenabstrich aus den Gen-Labor Certagen vorliegt, werden die Ahnentafeln für die Welpen erstellt.

FCI/VDH Ahnentafeln sind offizielle juristische Dokumente, die jedem Welpen und jedem Besitzer zustehen. Sie dokumentieren die Herkunft jedes einzelnen Tieres, denn dort werden die Elterntiere aufgeführt und aus welcher Zuchtstätte das Tier stammt, quasi wie eine offizielle Geburtsurkunde. Sie können ausschließlich von zuchtbuchführenden Rassehundezuchtvereinen des VDH ausgestellt werden.

Eine Ahnentafel ist kein zusätzliches Papier, dass man als Welpenkäufer nur bekommt, wenn man mehr bezahlt. Zu jedem Welpen muss eine offizielle FCI/VDH-Ahnentafel ausgegeben werden, auch wenn der neue Besitzer nicht vorhat, zu züchten. Das hat damit nichts zu tun.

Das gilt für alle Hunderassen: Eine FCI-Ahnentafel zeigt, dass es sich um einen Rassehund aus kontrollierter Zucht handelt. Gibt es für einen angeblichen Rassehund keine FCI/VDH Ahnentafel, handelt es sich um Schwarzzucht von Vermehrern. Und nicht täuschen lassen, denn in solchen Fällen werden gerne selbstgemachte Pseudo-Ahnentafel ausgestellt. Es MUSS eine FCI/VDH-Ahnentafel sein! Also: AUGEN AUF!

Chippen und Impfen

Heute hatten wir einen wirklich wichtigen Termin. Wir sind zum Chippen und Impfen zu unserer Tierärztin. Die 30 minütige Autofahrt lief ganz wunderbar, aber das ist ja auch kein Wunder, wenn Mama dabei ist.

Erst wurde der unangenehmen Teil erledigt. Jeder Welpe wurde genau untersucht, Herz abgehört, Ohren und Zähne kontrolliert. Dann gab es den ersten Pieks an der linken Halsseite, das war der Chip. Mit diesem Chip ist der Hund nun eindeutig zu identifizieren (und liefern sogar die Körpertemperatur des Hundes). Dann kam noch ein Pieks in den Batzen. Das war der Impfstoff. Damit das nicht eine ganz so doofe Erfahrung wird, gab es immer wieder was Leckeres zu knuspern. Hat super geklappt.

Dann kam der schönere Teil: Kuschel-Sturm auf die lieben Tierärztinnen.

Danke an die Praxis Thein in Sonsbeck für diese wirklich angenehme erste Erfahrung! 🙏 Das wird den Welpis bei kommenden Tierarztbesuchen helfen, angstfrei zu bleiben.

Praxis Thein bietet einen sehr hilfreichen Züchterbetreuung an. Ich möchte mich an dieser Stelle für die hilfreiche Unterstützung bedanken.

Nach dem Impfen sind alle etwas schlapp gewesen. Während der Autofahrt haben alle geschlafen, dannach war aber wieder alles gut und die kleinen Raketen sind wieder durchgestartet.