Es waren sagenhafte 30 Grad plus am Pfingstwochenende – genau das richtige Wetter, mal wieder auf dem Campingplatz die Seele baumeln zu lassen.
Die Kooiker waren froh, sich im Rhein abkühlen zu können. Menschen dürfen ja nur noch bis zum Knöchel in den Strom, denn viele unterschätzen die Kraft dieses Fließgewässers. Deswegen ertrinken immer wieder Badende. Aber mittlerweile ist das Schwimmen im Rhein an vielen Stellen offiziell verboten, so auch hier in Wesel.
Wir sind immer an einer geschützen Bucht und ich achte drauf, dass die Hunde immer nahe am Ufer bleiben, damit sie nicht durch den Sog eines vorbei fahrenden Schiffes erfasst werden können.
Nachbarstochter Emilia hat mich diese Pfingsten tatkräftig unterstützt: Sie hat trotz der Hitze „Hunde führen“ geübt und war bei jedem Spaziergang dabei. Auch die unangenehmen Dinge wie Hundehaufen aufnehmen hat sie trainiert, denn das gehört auch dazu. Emilias Herzenswunsch ist es, später einmal einen eigenen Hund zu haben. Die notwendigen Handgriffe konnte sie an diesem Wochenende schon einmal kennen lernen. Emilia hat das super gemacht und sie war mir eine große Hilfe!

Krallen schneiden und Kämmen waren mal wieder dran – Pfingsten hin oder her. Man kann nicht sagen, dass Lotta die Pediküre genießt (wie man sieht), aber hin und wieder muss das einfach sein. Emilia passt gut auf, damit sie das später auch mal kann.

Emilia hatte letztes Jahr für klein Doris die Steine bemalt, die nach wie vor auf der Stelle liegen, an der wir den verstorbenen Welpen begraben haben.
Sie hat mir wieder ein tolles Steinbild gemalt als Untersetzer für meinen Becher. Dieses mal ist sogar ein echter Kooiker drauf. Sie hat ein gutes Auge für Details – und man beachte, wie räumlich sie malt.



